„Ich habe immer genug, um die Familie zu versorgen“
„30 Jahre lang habe ich auf einer Kautschuk-Plantage gearbeitet. Aber ich habe immer weniger verdient. Ich werde schwächer und die Konkurrenz wächst, es kommen immer mehr junge Erntehelfer nach.
Vor fünf Jahren bin ich deshalb mit meinen drei jüngsten Kindern in mein Heimatdorf zurückgekehrt. Ich wollte wieder wie früher die Felder meiner Eltern bestellen. Aber ein Teil war unfruchtbar geworden, die Erde nahm den Regen überhaupt nicht auf. Und dann blieb der Niederschlag auch noch aus, bevor die Hirse und die Kuhbohnen erntereif waren.
Ich hatte Glück, dass im folgenden Jahr die Mitarbeitenden von ODE zu uns ins Dorf kamen. Mit Hilfe eines Mikrokredits habe ich drei Schafe gekauft und mit der Viehzucht begonnen.
Mittlerweile habe ich zwölf Tiere und vier Lämmer. Jedes Jahr verkaufe ich ein paar Jungtiere, einen besonders schönen Bock verleihe ich regelmäßig an andere Züchter. Ich habe jetzt immer genug, um meine Kinder zu versorgen und sie in die Schule zu schicken.“
Seydou Kaboure, 69 Jahre, aus Sourgoubila, Burkina Faso
ODE (Office de Développement des Eglises Evangéliques) unterstützt seit 1972 Kleinbauernfamilien in Burkina Faso mit Schulungen in nachhaltigen Anbaumethoden und in Kleintierzucht. ODE ist ein Partner von Brot für die Welt.
64. Aktion Brot für die Welt. Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.
Im Gottesdienst zum 1. Advent am 27. November 2022 um 14.00 Uhr in St. Georg Eisdorf begrüßen wir die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, die im Frühjahr 2024 konfirmiert werden.
Quelle: Pastor U. Rumberg
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden 2024 der verbundenen Gemeinden St. Georg und St. Martin
Jede/r, die/der an diesem Tag an einen Abschied denkt, ihr/sein Leben vertiefen oder auf den Friedhof gehen will, ist in diesem Gottesdienst mit Lektorin Kirstin Henrici und Lektor Tobias Armbrecht am 20. November 2022 um 9.30 Uhr in St. Georg willkommen.
Für jede/n gibt es eine Kerze, die auf den Friedhof gebracht werden kann.
Mit dem Ewigkeits- oder Totensonntag endet das Kirchenjahr. Neben dem Andenken an die Verstorbenen ermutigen die Kirchengemeinden dabei zu einem bewussten Umgang mit der Lebenszeit. Wem es gelinge, Abschied und Tod im Alltag zu bewältigen, bekomme auch sein Leben besser in den Griff, heißt es bereits in christlichen Lebenshilfen aus dem Mittelalter. Vergänglichkeit wird so als Gewinn und nicht als Verlust erfahren. Auf das Problem des Todes antworten die Religionen der Welt höchst unterschiedlich. Im grundlegenden Apostolischen Glaubensbekenntnis bekennen Christen ihren Glauben an „die Auferstehung der Toten und das ewige Leben“. Der Gedenktag geht auf eine Anregung aus der Reformationszeit zurück. Er bildet eine evangelische Alternative zum katholischen Allerseelentag am 2. November. Der Ewigkeitssonntag wird erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts in einer Kirchenordnung erwähnt. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. führte ihn als „Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen“ ein.